In der „ecke“ Müllerstraße ist ein Artikel über das südliche Afrikanische Viertel erschienen, der zum Erkunden dieses Quartieres einlädt. Da einige der Läden auch Produktionsstätten sind, haben sie nur eingeschränkte Öffnungszeiten. Von da her sind hier die Links zu den genannten Geschäften und Initiativen angegeben.

Roy Dunn’s Western Store – Kameruner Straße 3,

http://www.roydunn.de/

Töpferei Schwarz – Lüderitzstraße 4

http://www.toepferei-schwarz.de/

Montagehalle-Berlin- Togostraße 79a

http://www.montagehalle-berlin.de/

Haus der feinen Kost – Kameruner Straße 14

http://www.haus-der-feinen-kost.de/

Leevenstein – Lüderitzstraße 13

http://www.leevenstein.com/

manufactory – Lüderitzstraße 13

http://www.manufactory-berlin.de/

Anna Kiryakova – Kameruner Str. 8

http://www.annakiryakova.de/

AfricAvenir - Kameruner Straße 1

http://www.africavenir.org/de/ueber-africavenir/ueber-berlin.html

berlin-postkolonial - Kameruner Straße 1

www.berlin-postkolonial.de

puntolingua - Lüderitzstraße 11

http://www.puntolingua.de/

echt bio - Kameruner Straße 12

http://www.echt-bio.de/biolaeden/natuerlich-bio

Die aktuelle Ausgabe der Ecke-Müllerstraße Hier:

http://www.muellerstrasse-aktiv.de/zeitung-ecke-muellerstrasse/

1.       Verlängerung der Weddinger-Schaufenster-Ausstellung bis Ostern

2.      Kostenlose Führungen am 24.03.2012 zu beiden Ausstellungen

3.      Auswertungsgespräch mit Vortrag am 29.03.2012 zu den Weddinger-Schaufenster-Ausstellungen

4.      Wer oder was ist der Wedding?

1.       Verlängerung

Auf Grund der großen Resonanz werden die beiden Weddinger-Schaufenster-Ausstellungen
in den Quartiersmanagementgebieten Soldiner Straße und Pankstraße bis Ostern verlängert.

 

2. Führungen

Folgende kostenlose Fahrradtouren werden zu den Wedding-Schaufenster-Ausstellung angeboten:

Samstag den24.03.2012 um,  13:00 Uhr
Start: Büro des Quartiersmanagement Gebiets Soldiner Straße,
Koloniestraße 129, 13359 Berlin;

24.03.2012 um 16:00 Uhr
Büro des Quartiersmanagement Gebiets Pankstraße,
13347 Berlin, Prinz-Eugen-Straße 1

3.       Auswertungsgespräch

Alle die sich gerne mit der Idee und dem Konzept sowie der Kultur und der Geschichte des Weddings auseinandersetzten möchten

sind recht herzlich am 29.03.2012 zu einem Auswertungsgespräch der Weddinger-Schaufenster Ausstellungen eingeladen.

Zur Einstimmung gibt es einen Vortag von Eberhard Elfert:  Wer oder was ist der Wedding?

Ort: Sitzungsraum des Quartiersmanagement Gebiets Pankstraße,
Adolfstraße 12, 13347 Berlin

4.       Wer oder was ist der Wedding?

Seit über 100 Jahren ist die Geschichte und die historische Ausdeutung der Gegend nördlich vor den Toren des historischen Berlin immer ein spannendes Thema. Heute dominiert verstärkt durch die in den 1980er Jahren gegründeten Geschichtswerkstätten die Vorstellung des Weddings als Arbeiterbezirk. Das sich der preußische Militarismus vom Nettelbeckplatz bis zur Türkenstraße flächendeckend in das Stadtbild eingeschrieben hat, ist den sonst so historisch Interessierten, bisher verborgen geblieben.

Ein wirklich anschauliches Bild der Regionalgeschichte gibt das in den 1980er Jahren aufgrund der Initiative des regionalen Heimatvereins eingerichtete Bezirksmuseum. Jenseits dieser fundierten Rückbezüge stellt sich die Frage ob es den immer wieder beschworenen Wedding überhaupt noch gibt. Hat doch die SPD von den 1950er Jahren an konsequent ihre eigene Arbeitergeschichte z.B. mit dem Abriss der Kösliner Straße – Austragungsort des „Blutmai“ 1929 – oder des Meyers-Hofes fast vollständig dem Erdboden gleich gemacht.

Einen Anknüpfungspunkt zur ehemaligen agrarischen Kultivierung sowie der Funktion des Weddings als Produktionsort von Lebensmitten für die preußische Hauptstadt zu der Zeit von „Friedrich dem Großen“ stellten vor 10 Jahren die Künstler eines Projektraumverbund mit ihrer Namensgebung der  „Kolonie Wedding“ her.

Seit Jahren stellt sich immer wieder ausgehend von dem durch die DEGEWO aufgerichteten Modeevent „Wedding-Dress“ die Frage, ob der Bereich südlich der S-Bahn – das sogenannte Brunnenviertel als ein Teil des Weddings gelten könnte. Die ehemalige Rosentaler- und Oranienburger  Vorstadt, wie die Stadträume korrekt heißen, sind städtebaulich eindeutig gen historischer Mitte ausgerichtet und wurden 1920 per Verwaltungsakt im Rahmen der Gründung Groß Berlins dem Wedding zugeschlagen. Einen erneuten Versuch von diesem Teil Berlins aus die Deutungshoheit über den Wedding zu erlangen  liefert vor 3 Wochen einige Kreativwirtschaftler des „Supermarkts“. Sie hatten zum Sogenannten „1. Wedding Meeting“ in die einen ehemaligen Kaisers an der Brunnenstraße geladen.

Zukunftsweisendere Impulse zur Stärkung der Identität des Weddings u.a. als ein vielseitiger Kulturstandort, liefert das in diesem Jahr zum 2. Mal stattfindende Weddinger Kulturfestival. Viele der sich an dieser dezentralen Kulturveranstaltung beteiligten Künstler und Kulturstandorte liegen entlang des Flüsschens Panke und geben dem durch die radikale Stadtzerstörung entwerteten Stadtraum so etwas wie sein Rückgrat wieder zurück.

Einen differenzierten Blick auf den Wedding geben auch die Konferenzen der „ Aktionsräume  Plus“. Eine davon befasst sich mit dem sogenannten Parkviertel, den von Grün- und Parkflächen eingefassten  Siedlungen der 1920er bis 80er Jahre im Norden des heutigen Bezirkes Berlin Mitte. Damit wird erstmals die Perspektive geöffnet auf die den Wedding grundlegend prägende Struktur – die auch Rückschlüsse auf die Mentalität seiner Bewohner zulässt

- die eines entmischten vorstädtischen Siedlungsraumes.

In vielen Kontexten wird aus sehr unterschiedlichen Gründen eine romantisch rückgewandte Sicht auf den Wedding mit seiner West-Berliner Alltagskultur der 1980er Jahre gepflegt. Erstaunlich ist, dass das Planungsbüro Anschlägen mit seinem Kommunikationskonzept für die Müllerstraße dort anknüpft. Sie kreieren als zukunftweisende Perspektive für die lange agrarisch genutzten Flächen der Müllerstraße das Leitbild „Der Wedding sind Wir“. Scheinbar erwartet man – nach dem Motto „Rückwärts in die Zukunft“ – dem Wedding mit einem Kaufhaus „Berlin-Istanbul“ und dem Aufstellen von „Harz IV Möbeln“ neue Impulse geben zu können.

Mitte Museum

http://www.mittemuseum.de/

Kolonie Wedding

http://www.koloniewedding.de/

Wedding Dress

http://www.weddingdress4.de/

Supermarkt

http://www.supermarkt-berlin.net/en/content/leben-im-kiezdreieck

Wedding Kulturfestival

http://weddingkulturfestival.com/

Aktionsräume Plus

http://www.berlin.de/ba-mitte/org/aktionsraum_plus_weddingmoabit.html

Aktive Zentren Müllerstraße

http://www.muellerstrasse-aktiv.de/downloads/#kommunikationskonzept

Am Mittwoch den 15.02. sind alle Stationen in den Schaufenstern zu sehen

Sollte die eine oder andere Station nicht zu finden sein? Unter Soldiner Straße und Pankstraße ist jeweils ein Plan im PDF-Format hinterlegt. Ab Mittwoch den 15.02. sind alles Stationen in den Schaufenstern und ab Freitag liegen überall die Flyer aus.

Eröffnung der Weddinger-Schaufenster-Ausstellung

10. Februar 2012,

10.30 Uhr und 13.00 Uhr

- Warum heißt die Gaststätte an der Osloer Straße “Präpel Eck”?
- Nach wem ist der Leopoldplatz benannt?
- Wieso steht auf dem Nettelbeckplatz ein Punk aus Bronze?

Antworten auf diese und 50 weitere Fragen geben zwei Weddinger-Schaufenster-Ausstellungen im Soldiner Kiez und rund um den Leopoldplatz.

Kultur und Geschichte begegnen uns im Alltag und nicht erst im Museum, darauf möchten die beiden interessanten und kurzweiligen Touren mit ihren jeweils 25 Stationen hinweisen.

Jede der in Form einer ansprechenden Infotafel gestalteten Stationen enthält eine spannende Frage, die an der nächsten Station beantwortet wird. Dazu gibt es jeweils einen Tipp, wo weitere Informationen zum Thema zu erhalten sind.

Eberhard Elfert, der Initiator und Macher dieser „kulturhistorischen Schnitzeljagd“, lädt hiermit herzlich zu einer Einführung über die Geschichte des Weddings ein.

Wenn die Witterung es erlaubt, findet eine Fahrradtour statt.

Eröffnungen:

Quartiersmanagement Pankstraße
10. Februar 10:30 Uhr
Adolfstraße 12
13347 Berlin

Quartiersmanagement Soldiner Straße
10. Februar 13:00 Uhr
Café La Tortuga
Koloniestraße 23
13359 Berlin

Diese Ausstellung wird ermöglicht durch Weddinger Bürger, die Schaufenster zur Verfügung stellen, sowie durch die Förderung des Quartiermanagements Soldiner Straße und des Quartiermanagements Pankstraße, Programm “Soziale Stadt”.

Gefördert durch das:

-  Quartiersmanagement Pankstraße

http://www.pankstrasse-quartier.de/

-    Quartiersmanagement Soldiner Straße

http://www.deinkiez.de/


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